DnA und die vierte Dimension

Dimension n Adressraum

Die 4te, so auch die 5te…. und nte… Dimension existieren für uns nicht, denn:

Wir müssen sie erst noch erfinden.

So wie wir die erste, zweite und dritte erfinden mussten. D.h. bevor wir D1, D2 und D3 nutzen konnten haben wir einen „Adress“-Raum postuliert, entwickelt und bereit gestellt, wir haben dafür eine Sprache entworfen: D1 – Neben-einander, D2 – Über-einander, D3 – Hinter-einander, D4 – ? usw.

Für die Nutzung derselben haben wir dann Protokolle (mathematisch – Algorithmen) entwickelt, die uns das (schnelle(re)) Navigieren durch den Inhalt des Adressraumes erlauben.

Do
Dimension 0
Hat keinen Adress-Raum
D1
Dimension 1
Hat den Adress-Raum LÄNGE
D2
Dimension 2
Erweitert den Adress-Raum um BREITE
D3
Dimension 3
Fügt dem D2 Adress-Raum das Konzept TIEFE hinzu.
D4
Dimension 4
Ist noch offen. Wir können ein neues Konzept für den D4 Adress-Raum schaffen.
Dn
Dimension n
…folgt dann auf D4.

Also: Von D0 zu D1 stellen wir die „Behälter“ für Informationen NEBEN-einander, von D1 zu D2 ÜBER-einander und von D2 zu D3 HINTER-einander.

Aber ohne das Konzept, daß da womöglich etwas sein könnte (wie kann D2 D3 erfassen ohne vorher darüber nachzudenken, daß es da so eine Möglichkeit wie da-hinter gäbe) werden wir den Schritt D4 zu entwerfen und entwickeln nicht gehen.

Sowohl unsere Sprache als auch unsere Mathematik stellen bis heute keinen definiert postulierten Adreßraum für D4, D5…. Dn zur Verfügung.

Deswegen können wir D4 nicht erfassen und in der Konsequenz auch nicht nutzen.

Länge, Breite und Höhe haben wir schon. Ich postuliere, daß es da noch etwas geben könnte. Für das müssen wir eine Sprache entwickeln.

Wo wir festhaken, und das muss nicht mehr sein, ist daß wir denken D2 ist senkrecht zu D1, D3 ist senkrecht zu D1 und D2. Aber letztendlich ist das alles nur ein Adressierungsprotokoll, und so bleibt es uns überlassen wie wir D4, D5, Dn usw. aufbauen.

So hat eine Bibliothek, z.B., mit dem Dewey Dezimal System schon eine mögliche D4: den D3 Adreß-Raum der Bibliothek, den D2 Adreß-Raum der Seiten, den D1 Adreß-Raum der Schrift und mit Dewey Dezimal den D4 Adreß-Raum für das schnelle Finden eines ganzen Datenpakets genannt Buch.

Ich möchte mit diesem Exposé die Entwicklung der D4, D5… Dn anregen. Sie sind für uns und unsere Nachfolger das, was wir daraus machen.

D3 haben wir als Raum benannt, ich denke daß D4 oder D5 … Dn nicht Zeit sind, denn als Vorgänger dieses Exposés ist mir die Einsicht gekommen, daß das, was wir Zeit nennen ein Wahrnehmungsprotokoll, ein Realisierungspfad ist. Das Analog in der Computer Terminologie ist der Syntax, der Regelsatz, der bestimmt in welcher Reihenfolge eine Datenmenge ausgelesen und assimiliert wird.

Als weiteren Gedanken zu erwähnen: Es ist mir nicht bekannt, ab welchem Zeit-Punkt der Gedanke sich von „die Erde ist ein String“ zu „die Erde ist eine Scheibe“ änderte, Nur: so wie sich die Sprache durchsetzte stieg auch das Wissen, die Erde sei eine Kugel. Und heute gehen wir damit um, als sei es nie anders gewesen. Ist es für uns oder unsere Nachfahren letztlich auch so eine Entwicklung, die Erde sei eine D4-Etwas, in dem Maße wie wir uns den D4-Adressraum erschließen?